Project Description

Künstler-Profil

muche

Geboren 1973 in Annecy, Frankreich, aufgewachsen in Stuttgart

Künstler-Profil

muche

Geboren 1973 in Annecy, Frankreich, aufgewachsen in Stuttgart

Auf den Gemälden der Stuttgarter Künstlerin Muche kann man bekannte und vertraut wirkende Figuren und Motive antreffen: Mickey Mouse und Marilyn Monroe, hier Kreuz, Apfel und Schlange, dort eine Frau, die Eis isst. Die 1973 in Frankreich geborene Künstlerin ist eine passionierte Sammlerin. Sie nutzt verschiedenste Bildvorlagen und Fotografien, die sie auf der Leinwand kühn kombiniert und mit eigenen Motiven verbindet.

Die Künstlerin muche hat Szenografie und Bühnenbild studiert, in ihrer Malerei aber arbeitet sie ausschließlich in der Fläche. Sie will keine Illusionsräume schaffen, die die Wirklichkeit einfach nur abbilden, sondern verzahnt ganz unterschiedliche Bildelemente aus den verschiedensten Kontexten geschickt auf der Fläche. Die Körper, Gesichter, Tiere und Wesen überlagern sich oder gehen ineinander über. Die Gemälde wachsen während des Arbeitsprozesses, ein Motiv bringt das nächste hervor, Formen und Farben scheinen förmlich auf die Fläche zu drängen – und letztlich fügt sich das, was zunächst nicht zusammengehört, zu einem vielstimmigen Chor.

Das Spektrum der Techniken, die Muche nutzt, ist breit. Sie malt, zeichnet und sprayt, sie arbeitet aber auch mit Schablonen, klebt und collagiert. Immer wieder nimmt die Künstlerin dabei auch Anleihen an die Kunstgeschichte. Einzelne Bildmotive erinnern an die Pop Art oder an die fließenden Formen des Jugendstils. Es tauchen aber auch Monster auf, befremdliche Wesen und Sprechblasen, wie man es aus dem Comic oder der Street-Art kennt. Muches Farben sind hier laut und schrill, dort lyrisch zart, und zwischen das Figürliche mischen sich auch abstrakte und grafische Elemente.

Die Malerei zeigt sich im Kunsthaus Frölich als faszinierendes Abenteuer, das Heterogenes verbinden und wie nebenbei die Logik aushebeln kann. Nichts, das verstört – und doch ist es ein irrwitziges Schau-Spiel, bei dem die Betrachter in komplex verschachtelte Bildebenen und Denkwelten entführt werden.

1992 – 1994 Studium Szenografie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe
Professor: Johannes Schütz, Professor: Kurt Weidemann, Vordiplom
1995-1997 Studium Bohnenbild an der Kunstakademie München
Professoren: Ursel und Karl-Ernst Herrmann, Professor: Ben Willikens. Diplomabschluss.
Seit 1997 Freie Künstlerin, Schwerpunkt Malerei und Skulptur
1992 – 2001 Freie Mitarbeit im Bereich Bühnenbild und Ausstattung:
Staatstheater Stuttgart (Malersaal), Theaterakademie München, Schauspielhaus Bochum,
Bayreuther Festspielhaus, Atelier Brückner (Stuttgart), Yellow Concept (Gunzenhausen)

Einzel- Gruppenausstellungen (Auswahl)

1996 Clavia, Mallorca

1997 Kunstakademie, München

1998 Yellow Fish, Dresden

2001 Yellow Concept, Gunzenhausen

2002 Insomnia, Stuttgart + Wilhelmspalais, Stuttgart

2003 Voeux d’Artistes, Marseille, Aix-en-Provence

2007 Place de la Possonnerie, Grasse

2008 VBKW, Stuttgart

2010 Haus der Geschichte, Stuttgart

2014 Leipzigerstraße, Berlin-Mitte

2015 Langs Haus, Stuttgart

2016 TAXGATE, Stuttgart

2017 Südwestbank, Stuttgart

2018 Einzelausstellung „Dream“, Kunsthaus Frölich, Stuttgart

2018 Messe Art Bodensee, vertreten durch Kunsthaus Frölich

Arbeiten

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