THE FUTURE WAS THEN

Fotografien von Jürgen Altmann

2. Juli –  24. Juli 2026

 Vernissage

Donnerstag, 2. Juli. 19 Uhr

 Einführung Sara Dahme

 Finissage

Freitag, 24. Juli, 19 Uhr

 Einführung Bertram Kaschek

 Architektur als Zukunftsversprechen

Drei Autostunden südlich von Skopje liegt, außerhalb des hochgelegenen 5000 Einwohner Städtchens Krusevo, das IIinden Museum oder Makedonium. Hier gedenkt man, der freien Republik Krusevo, die für einige Monate existierte – als Folge eines Volksaufstands gegen die osmanischen Besatzer im Jahre 1903. Für die jugoslawische Teilrepublik Mazedonien, galt es in den 70er Jahren auch als Ausdruck der eigenen Identität.

An Wochenenden und Feiertagen trifft man sich dort, neben dem Besuch des beeindruckenden Innenraums, zu einem Picknick und Ausflügen mit der Familie. Improvisierte Imbissbuden tragen zur entspannten Feierstimmung auf dem Gelände bei. (Wikipedia)

Titelbild: THE FUTURE WAS THEN - Fotografien von Jürgen Altmann

Titel: IIinden Museum, 2023, Krusevo, Nordmazedonien, Architektur: Jordan + Iskra Grabul, 1974, Format: 60 x 90 cm

 Space Age

Mit der Ausrufung des Space Age in den 1960er und -70er Jahren löste sich die architektonische Formensprache in eine geradezu exzentrische Vielfalt auf. Vielerorts ergriffen Bauherr:Innen und Architekt:Innen die Gelegenheit, Gebäude und Räume neu zu erfinden. Die so entstandenen Bauten trugen als Teil einer neu entstehenden Popkultur zum Versprechen einer strahlend hellen Zukunft bei.

Hinter der beeindruckenden formalen Ästhetik, die mit Schulen, Bibliotheken, Kultureinrichtungen und Verwaltungsgebäuden den öffentlichen Raum eroberte, sind auch heute noch die damals herrschenden Erwartungen an gesellschaftliche Veränderungen zu spüren.

Titel: Futuro House, 2024, München, Deutschland, Architektur: Matti Suuronen, ab 1960, Format: 60 x 90 cm

 Rettungsturm – Ostseebad Binz

Der aus zwei dünnen Betonschalen zusammengesetzte Turm ist nur eines von mehreren experimentellen Bauwerken, die der Architekt auf seiner Heimatinsel rügen realisierte. Wegen seiner elegant geformten Dachkonstruktionen wurden Müther in der DDR ungewöhnlich weitgehende unternehmerische Freiheiten zugestanden. Denn die von ihm so genannten Hyparschalen versprachen, nicht nur minimalen Materialeinsatz, sondern lockerten die öde Einheitsarchitektur der Plattenbausiedlungen mit modernen und weltläufigen Solitären auf. (Quelle mdr.de, baunetzwissen. de)

Titel: Lifeguard Tower 1, 2023, Ostseebad Binz, Rügen, Architektur: Ulrich Müther, 1972, Format: 60 x 90 cm

Titel: Church Sainte Bernadette du Banlay, 2024

Nevers, Frankreich

Architektur: Claude Parent + Paul Virilio, 1963

Format: 60 x 90 cm

Titel: SNP Museum, 2023

Banská Bystrica, Slowakei

Architektur: Dusan Kuzma, 1969

Format: 60 x 90 cm

Titel: Le Cupole, 2022, Diskothek – Club, Castel Bolognese, Italien, Architektur: Dante Bini, 1972, Format: 103 x 155 cm

Titel: Chateau d‘Eau, 2024

Alence, Frankreich,

Architektur: Philolaos Tloupas, 1971

Format: 60 x 90 cm

Titel: Cooling Tower, 2024

Kühlturm Kernkraftwerk Tricastin, Saint-Paul-Trois-Châtaux, Frankreich

Architektur: 1974 – 1980, Electricité de France

Format: 60 x 90 cm

Titel:  School Building Sainte-Marie Lyon 2, 2024, La Verpillière, Lyon, Frankreich, Fotografie, Format: 60 x 90 cm

 

Titel: La Tulipe, 2024

Genf, Schweiz

Architektur: Jack Vicajee Bertoli, 1976

Format: 60 x 90 cm

Titel: Geisel Library, 2023

San Diego, USA

Architektur: William Pereira, 1970

Format: 60 x 90 cm

 Surfaces

Titel:  Residential Building 2, 2024, La Grande-Motte, Frankreich, Pigment print on fine-art-paper, Format: 31,3 x 47 cm

Titel:  Residential Complex 4, 2024, Grenoble, Frankreich, Pigment print on fine-art-paper, Format: 31,3 x 47 cm